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EMC leidet unter Einmaleffekten

24.01.2006
Der aktuelle Quartalsgewinn des Speicherspezialisten EMC ging im Jahresvergleich aufgrund von Sonderbelastungen um 54 Prozent zurück.

Als Nettogewinn für Oktober bis Dezember 2005 wies EMC heute vor Öffnung der US-Börsen 148,3 Millionen Dollar oder sechs Cent pro Aktie aus nach 320,5 Millionen Dollar oder 13 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Quartalseinnahmen stiegen im Jahresvergleich im 15 Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar (Vorjahreszeit: 2,36 Milliarden Dollar).

Insgesamt drückten das aktuelle Ergebnis Sondereffekte von 274 Millionen Dollar, die der Hersteller aus Hopkinton, Massachusetts, am 6. Januar bereits vorangekündigt hatte. 180 Millionen davon sind Steuerbelastung aufgrund der Repatriierung von Auslandsgewinnen in Höhe von drei Milliarden Dollar, 80 Millionen entfallen auf Abfindungszahlungen und 14 Millionen Dollar schreibt EMC für die Übernahme von Captiva Software ab.

Ohne die Einmaleffekte betrug der Pro-forma-Quartalsgewinn 409 Millionen Dollar oder 17 Cent pro Aktie und entsprach damit der Erwartung der von Thomson First Call befragten Analysten. Beim Umsatz war die Wall Street von 2,69 Milliarden Dollar ausgegangen.

Für das gesamte abgeschlossene Geschäftsjahr meldete EMC einen Nettogewinn von 1,13 Milliarden Dollar oder 47 Cent je Anteilschein, ein Plus von 30 Prozent gegenüber den 871 Millionen Dollar oder 36 Cent pro Aktie im Vorjahr. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich von 8,23 Milliarden Dollar um 17 Prozent auf 9,66 Milliarden Dollar. (tc)