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Elektronische Helferlein oft vollkommen nutzlos

14.09.1998
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine Studie, die im Auftrag der PC-Unix-Company Santa Cruz Operation (SCO) vom britischen Marktforschungsinstitut Harris Research durchgeführt wurde, brachte Überraschendes zutage. Harris befragte europaweit 700 Angestellte und Manager zu elektronischen Hilfsmitteln (intelligenten Telefonen, Pagern, Personal Digital Assistants = PDAs und Handheld-Rechnern) und fand heraus, daß diese nur in den seltensten Fällen die Produktivität ihrer Benutzer zu steigern vermochten. Die Knackpunkte: 1. Derartige Geräte werden zwar immer häufiger benutzt - drei Viertel von ihnen können aber keine Daten mit den Geschäftsanwendungen austauschen. 2. Unternehmen bieten meist nicht die nötige Infrastruktur zur Unterstützung - so ist der Spaß am "intelligenteren" Arbeiten rasch dahin. 3. In Europa wurden schon 2,17 Milliarden Dollar für elektronische Helferlein ausgeben. Davon wurden bereits Geräte im Wert von 500 Millionen wieder "verschrottet". Gerade einmal 15 Prozent der Anwender sei es gelungen, die Geräte sinnvoll in ihre Arbeitsumgebung einzubinden, so Harris/SCO.