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Einsteinet will an den Neuen Markt

26.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit der im vergangenen Jahr in München gegründeten Einsteinet AG hegt eine der ersten deutschen Firmen, die auf den ASP-Zug (Application Service Provider) aufgesprungen sind, einem Bericht der "Financial Times Deutschland" zufolge konkrete Börsenpläne. Firmensprecher Rainer Ulbricht erklärte gestern, Einsteinet sei in einem Jahr reif für den Neuen Markt - vorausgesetzt, das Geschäftsmodell des Softwarevermieters setzt sich wie erwartet durch. Einsteinet betreibt derzeit zwei Rechenzentren, die über einen firmeneigenen (von Nortel Networks aufgebauten) Backbone miteinander verbunden sind. Das Gründungskapital von 300 Millionen Mark stammt nach Angaben des Unternehmens von Goldman Sachs, J.P. Morgan, Dresdner Kleinwort Benson, Merill Lynch und weiteren Venture-Kapitalisten.