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Einmaleffekte bringen Qwest Milliardengewinn

19.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in Denver, Colorado, ansässige TK-Konzern Qwest Communications International hat für das abgeschlossene vierte Quartal des vergangenen Geschäftsjahres einen Nettogewinn von 2,7 Milliarden Dollar oder 1,61 Dollar pro Aktie gemeldet nach einem Fehlbetrag von 645 Millionen Euro oder 39 Cent je Anteilschein im Berichtszeitraum des Vorjahres. Der Gewinn resultiert indes aus einmaligen Zugewinnen, unter anderem dem Verkauf einer ersten Tranche der Telefonbuchsparte QwestDex und dem Abschluss einer Schuldenwandlung im Dezember.

Qwests Umsatz sank von 3,96 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2001 um elf Prozent auf aktuell 3,7 Milliarden Dollar. Das Minus begründete das Unternehmen mit anhaltendem Wettbewerbsdruck sowohl bei Orts- als auch bei Ferngesprächen und Bemühungen, sich aus weniger profitablen Geschäftsfeldern zurückzuziehen. "Wir sehen langsam ein paar positive, stabilisierende Trends in unserem Kerngeschäft", erklärte CEO (Chief Executive Officer) und President Richard Notebaert. (tc)