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Einigung für Net-Radios in Sicht

07.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Plattenlabels und kleine Betreiber von Internet-Radiosendern haben sich auf eine vorläufige Regelung bezüglich der gebühren geeinigt. Danach sollen die Web-Radiostationen entweder an die Labels oder die einzelnen Musiker einen Beitrag zahlen, der sich nach ihren Umsätzen und Kosten, aber nicht nach dem Abspielen der einzelnen Stücke richtet. Voraussichtlich müssen die Radiosender einen Prozentsatz zwischen zehn und 12 Prozent ihrer derzeitigen Einnahmen aufbringen, rückwirkend bis 1998 sollen wahrscheinlich acht Prozent entrichtet werden. Die Umsetzung der jetzt bekannt gewordenen Ergebnisse hängt allerdings noch vom Gesetzgeber ab: der US-amerikanische Kongress muss zu der neuen Gebührenordnung ein entsprechendes Gesetz verabschieden. (rs)