SAP-Manager Jürgen Kleinsteuber

"Einen Termin für Business ByDesign kann ich nicht nennen"

Vice President Software & SaaS Markets PAC Germany
SAP-Manager Jürgen Kleinsteuber erläutert, warum sich SAP sich nicht festlegt, wann das ERP-On-Demand-Produkt marktreif wird.

CW: SAP hält sich in Sachen Business ByDesign sehr bedeckt. Wie viele Kunden haben Sie heute?

Jürgen Kleinsteuber ist seit Anfang dieses Jahres verantwortlich für den Aufbau des Partnerkanals für die Mietsoftware Business ByDesign.
Jürgen Kleinsteuber ist seit Anfang dieses Jahres verantwortlich für den Aufbau des Partnerkanals für die Mietsoftware Business ByDesign.

Kleinsteuber: Wir sind in einer kontrollierten Auslieferung. Über die Anzahl der Kunden kann ich keine Auskunft geben. Derzeit arbeiten 18 Partner gemeinsam mit SAP-Experten im Vertrieb zusammen. Wir schauen dabei, was noch verbessert werden kann.

CW: Bisher gibt es lediglich Testkunden. Wann gehen Sie mit dem Produkt in die breite Vermarktung?

Kleinsteuber: Wir wollen zunächst sicherstellen, dass gewisse Dinge in den Projekten erfüllt sind. Dazu zählen Service, Upgrades, Support und die Partner-Readyness. Wenn das alles erfüllt ist, legen wir los. Einen Termin kann ich nicht nennen.

CW: Was meinen mit Partner-Readyness?

Kleinsteuber: Wir möchten, dass die Partner anfangs mit uns zusammen die Projekte realisieren. Später, wenn wir in hohen Stückzahlen verkaufen, wollen wir nicht mehr jedes Projekt begleiten.

CW: Warum genau dauert es solange, bis das System auf den Markt kommt?

Kleinsteuber: Es geht uns darum, eine Lösung in hoher Qualität zu liefern. Dazu zählen auch kurze Antwortzeiten. Die hängen von der Applikation ab, aber auch davon, dass der Kunde über die richtige Firewall-Konfiguration und genügend Netzbandbreite verfügt.

CW: Die Mindestanzahl der Nutzer hat SAP auf 25 festgesetzt. Was tun Sie, wenn sich Firmen an Sie wenden, die weniger User benötigen?

Kleinsteuber: Wir verkaufen die Lösung im Paket. Das sind 25 Nutzer, die im Monat jeweils 140 Euro kosten. Wir haben schon heute Kunden, die mit weniger als 25 Usern mit dem System arbeiten.

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CW: Wenn also eine Firma nur zehn Nutzer braucht, muss sie dennoch für 25 bezahlen?