Energieeffizienz

Eine "smarte" Fabrik für MTU Aero Engines

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Mit Bilfinger Berger Facility Services und IBM hat MTU Aero Engines vereinbart, seinen Firmenstandort München umzubauen - als Referenzprojekt für die von IBM propagierte Idee "Smarter Buildings".
Foto: MTU

Gemeinsam mit seinen frischgebackenen Partnern will MTU eigenen Angaben die Energieeffizienz des Standorts weiter verbessern. Das Ziel seien "nennenswerte" Einsparungen sowohl auf der Kostenseite als auch beim CO2-Ausstoß, so der Triebwerkhersteller. Mit dem vereinbarten Projektumfang wollen die drei Vertragsunterzeichner dokumentieren, dass sich ambitionierte Ziele auf der Grundlage vorhandener Technologien wirtschaftlich umsetzen lassen.

Darüber hinaus baut MTU Aero Engines ebenfalls in München eine neue Fertigungshalle für Hightech-Bauteile von Flugzeugtriebwerken. Die Inbetriebnahme ist für das kommende Jahr geplant. Im Rahmen des Neubaus will MTU die Zusammenarbeit mit den Bilfinger-Berger-Beteiligungsunternehmen HSG Zander (Gebäude-Management) sowie M + P Consulting (Energieeffizienz) intensivieren. Mit Hilfe der IBM peilen die Vertragspartner weitere Erfolge auf dem Gebiet der Energieeffizienz an. Die Grundlage dafür bilden die Erfahrungen der MTU sowie die Praxiserfolge an den IBM-Standorten in Ehningen und Böblingen. (qua)