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Ein PC für 55.000 Dollar - als Stilmöbel

13.01.2005
Während in Elektronikmärkten PCs ab knapp 300 Euro zu haben sind und auch Apple einen Macintosh für unter 500 Euro vorgestellt hat (Computerwoche.de berichtete), geht das Startup-Unternehmen Truvia andere Wege. Bei der

Wo sich der PC und Monitor verbergen ...

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Während in Elektronikmärkten PCs ab knapp 300 Euro zu haben sind und auch Apple einen Macintosh für unter 500 Euro vorgestellt hat (Computerwoche.de berichtete), geht das Startup-Unternehmen Truvia andere Wege. Bei der in der Nachbarschaft von Microsoft in Redmond (US-Bundesstaat Washington) beheimateten Firma kann ein PC schon mal 55.000 Dollar (rund 41.500 Euro) kosten.

... offenbahrt sich erst beim Blick auf die Konzeptzeichnung.

Dafür bekommen Kunden jedoch nicht eine einfache graue, beige oder weiße Kiste, an die farblich und stilistisch mehr oder weniger passende Komponenten angeschossen werden. Truvia-Gründer John Wojewidka, der langjährige Erfahrungen im PC-Geschäft gesammelt hat, integriert die Technik in die normale Wohnumgebung. In Zusammenarbeit mit Möbelherstellern werden PCs samt Monitor und Tastatur in Tische, Bücherwände, barocke Schränke und andere Einrichtungsgegenstände eingebaut. So soll der Rechner als Teil des Möbelstücks und nicht als Fremdkörper im Wohnbereich wahrgenommen werden.

Mit seiner Kollektion will Wojewidka hauptsächlich gut situierte designbewusste Frauen ansprechen. Die Hardware bezieht Truvia von Voodoo. Der Hersteller ist auf die Produktion von Highend-Rechnern für Spiele-Freaks spezialisiert. (lex)