Gartner

Ein Netzplan für das digitale Marketing

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Mit einem "Netzplan" für das digitale Marketing möchte die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner Licht in den entstandenen Dschungel der Bezeichnungen, Anbieter und Techniken bringen.

Gartner will mit seiner "Digital Marketing Transit Map" Unternehmen dabei helfen, eine Strategie für ihr digitales Marketing zu entwickeln und dabei ihre Prozesse und Initiativen zu verbessern.

"Digitale Marketing-Abteilungen haben die meisten ihre Technologien in getrennten Initiativen versammelt, oft für jede Technologie eine eigene", erläutert die Gartner-Expertin Yvonne Genovese. "Dieser Ansatz führt zu Silos, die nicht miteinander arbeiten, und führt dazu, dass digitale Marketeers vor lauter Bäumen nicht mehr den Wald der Strategien und Technologien sehen, die Effizienz und Effektivität ihre Marketing-Bemühungen verbessern."

Foto: Gartner

Die "Stadtteile" auf dem Gartner-Netzplan entsprechen funktionalen Regionen, die man sich als Exzellenz-Zentren innerhalb eines Unternehmens vorstellen kann. "Linien" verbinden diese Regionen und entsprechen Anwendungs-Services mit gemeinsamen Zielen und Informationen. "Haltestellen" sind Interaktionspunkte mit Hersteller- oder Produktkategorien für Plattform- und punktuelle Lösungen. Wo sich die "Linien" kreuzen, gibt es "Umsteigebahnhöfe", an denen die Lösungen mehreren Geschäftsbereichen nützen können.

Eine interaktive Variante des Netzplans und weiterführende Informationen finden Interessierte auf der Webseite von Gartner.