Effiziente IT durch Portfolio-Management

19.09.2006
Eintägiges Powerseminar der COMPUTERWOCHE bietet Fakten zum Portfolio-Management in der IT.

Portfolio-Management wird für Unternehmen unverzichtbar. Überall müssen begrenzt vorhandene Ressourcen richtig verteilt werden. Projektteams müssen klare Prioritäten entwickeln und danach arbeiten. Der Wertbeitrag vieler IT-Investitionen ist bislang nur schwer erkennbar, Kosten und Nutzen sind nicht transparent. Das geeignete Instrument für eine konsequent an den strategischen Erfolgsfaktoren orientierte Führung und Kontrolle aller Investitionen in der IT ist Portfolio-Management. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, und welche Fähigkeiten brauchen Portfolio-Manager?

Wertbeitrag der IT erhöhen

Antworten auf diese Fragen bietet ein aktuelles Powerseminar der computerwoche zum Thema Portfolio-Management in der IT. Bei dieser Tagesveranstaltung werden Grundlagen vermittelt und aktuelle Trends kritisch hinterfragt. Portfolio-Management umfasst das Planen, Steuern, Anpassen und Verwalten der IT-Umgebung. Es dient der Umsetzung strategischer Entscheidungen und basiert auf Priorisierung, Entscheidung und Controlling. Ein Portfolio-Manager muss Entwicklungen beobachten, Veränderungen analysieren und Entscheidungen vorbereiten. Wird er diesen menschlichen und fachlichen Anforderungen gerecht, dann trägt er entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Das haben viele Firmen mittlerweile verstanden und versuchen den Anforderungen des Portfolio-Managements auch mit der Unterstützung von Werkzeugen gerecht zu werden. Die gängigen Office-Produkte reichen jedoch nicht aus. Das Verschicken und Zusammenflicken von Excelsheets ist zeitaufwändig, und die Datenqualität leidet erheblich. Für Portfolio-Manager sind Web- und datenbankbasierende Analyse-Tools ein absolutes Muss.

Schulung zahlt sich aus

Ein Mitarbeiter in diesem Bereich braucht den Über- ebenso wie den Tiefblick. Doch wer nach öffentlichen Kursen zur Schulung von Mitarbeitern sucht, findet derzeit nur wenige Angebote. In der Regel sind nach einem halben beziehungsweise einem Jahr Portfolio-Manager in der Lage, selbständig zu beraten. Nach etwa drei Jahren mit entsprechender Projekterfahrung ist der Senior-Level erreicht. Investitionen in Mitarbeiterschulungen auf diesem Gebiet zah-len sich für Unternehmen oft schon bald aus. Portfolio-Management ermöglicht es den Firmen, wichtige Kernprojekte anhand strategischer und operativer Unternehmensziele frühzeitig zu identifizieren, den Einsatz von Mitteln und Ressourcen entsprechend zu planen und schließlich den tatsächlichen Wertbeitrag aller Investitionen in der IT kontinuierlich zu verbessern.

Die Veranstaltung der computerwoche zeigt Grundverfahren und Ziele des Portfolio-Managements. Unter anderem werden Möglichkeiten des Managements von Projekt-, Produkt - und Anwendungsbeständen im Detail diskutiert. Ausgewählte Anwendungsfälle und Best- Practice-Beispiele runden die Tagesveranstaltung ab.

Kernprojekte erkennen

Das Seminar findet im Oktober in München, Frankfurt am Main und Düsseldorf statt. Referent ist Professor Peter Bienert, der Gründer und Verwaltungsratsvorsitzende der Forte Advisors AG mit Sitz in Zürich und Washington. Jeder Teilnehmer erhält eine Kopie des zum Jahresende erscheinenden Buches "IT Governance - Strategische Führung von Informationssystemen". Die Autoren sind Peter Bienert und Bruno Wildhaber, die Portfolio-Management im Rahmen der St. Gallener New Coporate Governance entwickelt haben.

Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.idg-veranstaltungen.de/portfolio