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EDS zahlt Schadensersatz an britische Steuerbehörde

24.11.2005
Mit einer Zahlung von rund 123 Millionen Dollar legt Electronic Data Systems (EDS) den Streit um ein fehlerhaftes IT-System bei.

Das IT-Projekt mit der britischen Steuerbehörde Her Majesty's Revenue & Customs (HMRC) kommt dem IT-Dienstleister damit teuer zu stehen. Ein bereits im April 2003 von EDS installiertes System habe neben anderen Problemen zu überhöhten Auszahlungen geführt, monierte der Kunde. Mit der Zahlung vermeidet EDS laut eigenen Angaben einen langen und komplizierten Rechtsstreit. Genauere Angaben zu der gütlichen Einigung machten die Parteien nicht. Im Rahmen eines Outsourcing-Vertrags erbrachte EDS von 1994 bis 2004 IT-Services für die Steuerbehörde. (wh)