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EDS leidet unter Restrukturierungskosten

04.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Electronic Data Systems (EDS) musste in seinem vierten Geschäftsquartal eine 70-prozentige Gewinneinbuße hinnehmen. Der IT-Dienstleister aus Plano, Texas, verbuchte einen Nettogewinn von 42,7 Millionen Dollar - inklusive der Restrukturierungskosten von 422,2 Millionen Dollar für die Streichung von 7100 Arbeitsplätzen sowie außerordentlicher Einkünfte von 28 Millionen Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres belief sich das Plus noch auf 142,2 Millionen Dollar. Der operative Profit des Unternehmens lag im abgelaufenen Vierteljahr mit 61 Cent je Aktie jedoch um zwei Cent über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg von 4,41 (1998) auf 4,88 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von elf Prozent entspricht. EDS-Finanzchef James Daley hält die Wallstreet-Analysen von 47 Cent Gewinn je Aktie für das erste Quartal 2000 und von 2,26 Dollar für das gesamte Jahr für

durchaus realistisch. Die EDS-Aktie legte daraufhin gestern um 1,56 Dollar zu und notierte zu Börsenschluss bei 69,94 Dollar.

Die texanische Company verzeichnete für das Gesamtjahr 1999 einen Nettogewinn von 420,9 Millionen Dollar (1998: 743,4 Millionen Dollar). Der Umsatz stieg von 16,89 im Vorjahr um 9,7 Prozent auf 18,53 Milliarden Dollar.