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EDS dreht in die Gewinnzone und verkauft A.T. Kearney

02.11.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Dienstleister Electronic Data Systems hat mit seinem Gewinn im abgelaufenen Quartal die Markterwartungen übertroffen. Wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss zudem ankündigte, soll A.T. Kearney an eine Gruppe von Führungskräften der Unternehmensberatung verkauft werden. Die Aktie legte nachbörslich um 3,77 Prozent auf 24,80 US-Dollar zu. Sie hatte sich bereits im regulären Handel um 2,53 Prozent auf 23,90 Dollar verteuert.

Netto wies EDS nach einem Verlust von 153 Millionen Dollar oder 30 Cent pro Aktie für das dritte Quartal einen Überschuss von 8 Millionen Dollar oder 2 Cent pro Aktie aus. Für Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von A.T. Kearney verbuchte das Unternehmen 19 Cent pro Aktie. Nach einer Reihe von Einmalposten und den Aufwendungen für aktienbezogene Vergütungsprogramme lag der Gewinn pro Aktie bei 19 Cent pro Aktie (Vj: 11). Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten lediglich 14 Cent erwartet.

Der Umsatz stieg von 4,75 auf 4,87 Milliarden Dollar und blieb damit etwas hinter der durchschnittlichen Analystenprognose von 4,96 Milliarden Dollar zurück. Finanzchef Bob Swan bekräftigte die Prognosen des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr. (dpa/tc)