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EDS Deutschland ordnet Geschäftsbereiche neu

28.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach knapp zwei Jahren hat die Deutschland-Tochter von Electronic Data Systems (EDS) die Übernahme und Integration der Hamburger Systematics AG abgeschlossen. Wie der EDS-Geschäftsführer Reinhard Clemens gegenüber dem "Handelsblatt" erklärte, soll das Geschäft des weltweit zweitgrößten IT-Dienstleisters hierzulande neu strukturiert, sprich: die bislang 47 Einzelunternehmen in sieben Gesellschaften zusammenfasst werden. Künftig unterstehen die fünf Kernbereiche Technology, IT-Outsourcing, Projekt- und Beratungsgeschäft, Desktop-Services sowie Mittelstand als eigenständige Gesellschaften einer Holding. Parallel dazu laufen die Unternehmens-Beratung A.T. Kearney und der CAD-Software-Spezialist Unigraphics GmbH als unabhängige Firmen weiter.

Teil der Strategie sei es, sich nicht nur mit dem Branchenprimus IBM, sondern auch mit lokalen Anbietern wie Sinius, Compunet oder TDS zu messen, sagte Clemens. So würden achtzig Prozent des Geschäfts trotz globaler Verträge lokal abgewickelt. Der Deutschland-Chef kündigte in diesem Zusammenhang an, sein Unternehmen werde nun aggressiv in den Mittelstandsmarkt einsteigen. Megadeals werde es auch weiterhin geben, jedoch nicht um jeden Preis. Einen Einblick in künftige konzernweite Strategie will der neue CEO Michael Jordan Mitte Juni geben. (mb)