Edelhandy Meridiist: TAG Heuer steigt ins Mobilfunkgeschäft ein

17.04.2008
Der Schweizer Uhrenspezialist TAG Heuer steigt in den Mobilfunkmarkt ein. Wie vor ihm bereits der Autoproduzent Hummer, arbeitet auch TAG Heuer mit den Franzosen von ModeLabs zusammen. Das Meridiist beeindruckt vor allem mit seiner stilsicheren Optik, aus technischer Sicht hat der Barren wenig zu bieten. Käufer benötigen eine dicke Brieftasche: Bis zu 3.900 Euro soll das Edelhandy kosten.

Der Schweizer Uhrenproduzent TAG Heuer steht für hochwertigen Schmuck für das Handgelenk. Spätestens seit Vertu und Sayn Design ist jedoch klar, dass Luxus auch anders zur Schau gestellt werden kann: Mobiltelefone sind mittlerweile zum Modeaccessoir avanciert und eine angenehme Möglichkeit, den finanziellen Überfluss zu präsentieren.

Nachdem Armani und Prada ihre Namen auf Mobiltelefone drucken und der Autohersteller Hummer kürzlich sogar sein zweites Handy präsentierte (mehr), steigen jetzt auch die Schweizer in das vielversprechende Geschäft ein. Das TAG Heuer Meridiist wurde in Zusammenarbeit mit ModeLabs gefertigt - die Franzosen hatten bereits bei den Modellen von Hummer tatkräftig mitgewirkt.

Wie Vertu verwendet der Hersteller für das Meridiist eine Metallhülle mit krastfestem Saphirglas, das das darunter liegende 1,9 Zoll große QVGA-Display schützt. Technisch kann sich das Telefon aber nicht mit Ruhm bekleckern: Die rückseitig verbaute Kamera hat eine Auflösung von 2 Megapixeln, gefunkt wird lokal ausschließlich über Bluetooth. Doch darauf kommt es bei einem Luxus-Handy nicht an, für die Käufer hochpreisiger Modelle zählt in erster Linie der Edellook, und in der Kategorie kann das Meridiist punkten.

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