Best in Cloud 2012

eCloudManager verwaltet IT-Infrastrukturen in der Wolke

Martin Bayer
Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; mitverantwortlich für die Entwicklung von Themenschwerpunkten; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
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Die fluid Operations AG hat mit dem "eCloudManager" eine Steuerkonsole entwickelt, mit deren Hilfe Anwender IT-Komponenten innerhalb von Cloud-Infrastrukturen einfacher und effizienter verwalten können. Mit einem Projekt bei der PfalzKom tritt die Lösung beim diesjährigen COMPUTERWOCHE-Wettbewerb "Best in Cloud" an.
Der eCloudManager von fluid Operations.
Der eCloudManager von fluid Operations.
Foto: fluid Operations AG

Mit dem eCloudManager bietet die fluid Operations AG aus Walldorf Cloud-Providern ein Werkzeug an, mit dessen Hilfe deren Kunden Infrastruktur-Komponenten in den jeweiligen Cloud-Rechenzentren einfacher und effizienter steuern und verwalten können. Grundsätzlich lassen sich damit der gesamte Infrastruktur-Stack wie auch virtuelle Maschinen und Anwendungen erfassen. Im Projekt mit der PfalzKom, die ihren Kunden in eigenen Rechenzentren Private-Cloud-Umgebungen anbietet, können Cloud-Anwender über das mit dem eCloudManager umgesetzte Self-Service-Portal derzeit Storage-as-a-Service (STaaS) bestellen und konfigurieren. Geplant ist, das Angebot künftig auf Infrastructure as a Service (IaaS) auszuweiten.

Das Einsatzszenario

Die Verantwortlichen der fluid Operations AG haben bei der Entwicklung des eCloudManagers eng mit der PfalzKom und deren Kunden zusammengearbeitet. In Kundengesprächen sondierten die Experten den möglichen Bedarf an Cloud-Services. Dabei ergab sich, dass die Storage-Bereitstellung für Kunden, deren Systemen bereits in dem Rechenzentrum gehostet wurden, mit einem hohen manuellen Aufwand verbunden war. Ein, auch von technisch weniger versierten Usern, einfach zu bedienender Cloud-Service sollte dies beheben.

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Die Cloud-Lösung

Foto: PfalzKom

PfalzKom-Kunden können im Rahmen ihrer Private Cloud über das Self-Service-Portal des eCloudManager verschiedene Storage-Typen, beispielsweise auf Basis des Network File System (NFS) oder des Common Internet File System (CIFS), bestellen. Diese Ressourcen werden dann automatisiert durch den Provider bereitgestellt. Neben Speicher lassen sich über das Portal auch virtuelle Maschinen beziehungsweise ganze Infrastruktur-Landschaften mit mehreren miteinander verbundenen virtuellen Maschinen anbieten. In einer nächsten Ausbaustufe ist ein Landscape-as-a-Service-Angebot (LaaS) geplant. Damit sollen Kunden ganze Geschäftsanwendungs-Landschaften ordern können.

Die Technik

Der eCloudManager baut auf einer In-Memory-, NoSQL-Datenbank auf und integriert interne wie externe Ressourcen mit Hilfe von sogenannten Data Providern. So könnten Kunden heterogene Informationsquellen miteinander verknüpfen und damit einen besseren Überblick über ihre komplette IT-Infrastruktur erhalten - von den Speichersystemen über die Compute-Infrastruktur und Netzwerke bis hin zu den Anwendungen.

Auch Ressourcen wie externe CRM- und Ticketing-Systeme sowie Projekt- und Produktkataloge ließen sich laut Anbieter integrieren. Dadurch könnten Rechenzentrumsressourcen besser verwaltet sowie deren Leistung und Verfügbarkeit effizienter gesteuert und überwacht werden. Für die Sicherheit ist das gesamte System mandantenfähig ausgelegt. Außerdem unterstützt der eCloudManager mehrere Rollenkonzepte und erlaubt Administratoren festzulegen, welcher Nutzer auf welche Ressourcen zugreifen und welche Aktionen er ausführen darf. Dem Anbieter zufolge lässt sich die Lösung innerhalb von zwei bis zehn Tagen installieren - abhängig vom jeweiligen individuellen Anpassungsbedarf.

Der Business-Nutzen

Kunden der PfalzKom, können mit dem eCloudManager ihre Private-Cloud-Umgebungen flexibel mit Storage und Rechenkapazitäten ergänzen - eine abgeschottete Public Cloud in der Private Cloud. Damit bleibt die Sicherheit der Private-Cloud-Strukturen gewährleistet, wird aber ergänzt durch die Flexibilität einer Public Cloud. Durch die einfache und automatisierte Bereitstellung von Storage-Kapazitäten lasse sich Zeit und Geld einsparen, verspricht der Lösungsanbieter. Zudem biete die Cloud-Lösung den Anwendern mit der durchgängigen Integration von Ressourcen einen einheitlichen Überblick über ihre eigene Private-Cloud-Landschaft. (mhr)