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Eclipse erhält Autonomic-Software-Plug-in von IBM

16.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM wird vermutlich in dieser Woche Software-Management-Tools an das Eclipse-Projekt übergeben, die Big Blue im Rahmen seiner Autonomic-Computing-Initiative entwickelt hat. Das "Autonomic Computing Toolkit" bietet Software-Installation, Problemanalyse sowie Log-Adapter und -Analyzer, um Probleme in Systemen aufzuspüren. Ebenfalls enthalten sind laut "Computerwire" Dokumentation, Beispiele und Anwendungsszenarien für Entwickler.

David Bartlett, Director of Autonomic Computing, erklärte, IBM wolle durch die Weitergabe des Codes an Eclipse sein Projekt einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen. Teile der Software waren zuvor bereits undokumentiert über IBMs "Alphaworks"-Website verfügbar gewesen. Die Automic-Computing-Tools installieren und warten Software von unabhängigen Herstellern (ISVs) unter AIX, Linux und Windows. Zum Austausch von Daten bezüglich ermittelter Probleme dient ein Common Base Event Format, das bereits der OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) zur Standardisierung vorgelegt wurden, angezeigt werden die Daten in einer Konsole. Bartlett zufolge kann die Software beispielsweise feststellen, wenn ein für die Software eines Herstellers eingespielter Patch Applikationen eines anderen Anbieters stört.

Die Weiterentwicklung von Eclipse 3.0 schreitet derweil planmäßig voran. Am vergangenen Freitag wurde die Vorabversion Milestone 7 veröffentlicht, die unter anderem eine neue "Workbench"-Benutzerschnittstelle einführt. (tc)