Shutdown-Software

Eatons LanSafe 6 fährt auch virtuelle Server herunter

19.03.2009
Uli Ries ist freier Journalist in München.
Anzeige  LanSafe ist eine so genannte Shutdown-Software, die Eaton im Rahmen seiner Software-Suite mit allen aktuellen USV-Modellen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) ausliefert. Die neueste Version 6 der Software soll ab sofort auch mit virtuellen Servern kommunizieren können.
Mit Eatons Shutdown-Software LanSafe 6 lassen sich bis zu 63 an USV-Systeme wie die Eaton Powerware 9395 angeschlossene Rechner und Server bei einem Stromausfall kontrolliert herunterfahren.
Mit Eatons Shutdown-Software LanSafe 6 lassen sich bis zu 63 an USV-Systeme wie die Eaton Powerware 9395 angeschlossene Rechner und Server bei einem Stromausfall kontrolliert herunterfahren.
Foto: Eaton Power Quality

Eaton Power Quality's LanSafe ist eine Shutdown- und Überwachungssoftware für USVs, die alle gängigen Betriebssysteme unterstützen soll. Explizit unterstützt LanSafe 6 neben den ebenfalls neuen Betriebssystem-Plattformen Windows 2008, AIX 6.1, SuSE Enterprise Linux 10 und Fedora Core 7 & 8 nun auch VMware ESX 3.5 und kann damit ab sofort virtuelle Server ansprechen. "Unternehmen setzen zunehmend virtuelle Server ein. Entsprechend steigt die Nachfrage nach Software, die eine Kommunikation der USV mit virtuellen Servern ermöglicht", erklärt Bodo Mainz, Geschäftsführer von Eaton Power Quality.

Dank ihrer SNMP-Schnittstelle kann LanSafe 6 Eatons USV-Systeme und einige einphasige USVs der Marke MGE - namentlich die Baureihen Ellipse, Evolution und Pulsar - in Netzwerk-Management-Systeme einbinden. Zusätzlich kann die Software Alarmmeldungen und andere Benachrichtigungen an ausgewählte Empfänger versenden.

Die Lösung soll im Falle eines Stromausfalls das kontrollierte Herunterfahren aller angeschlossenen Rechner und Server ermöglichen. Zusätzlich bietet LanSafe 6 umfassende Power-Management-Funktionen, zu denen unter anderem das das Herunterfahren von USV-Systemen aus der Ferne sowie Netzüberwachungsfunktionen via serieller Schnittstelle, USB und Netzwerk-Schnittstellen gehören.

Das Programm stellt sicher, dass Netzwerkkomponenten bei einem längeren Stromausfall geregelt – also in der richtigen Reihenfolge - abgeschaltet werden. Bis zu 63, von einer einzelnen USV geschützte Rechner sollen sich mit ihr herunterfahren lassen. Das sequentielle Herunterfahren von USV-geschützten Computern und Anwendungen soll im Fall eines längeren Stromausfalls den Verlust oder die Korruption von Daten verhindern.

Über die Ansichten '3-D-PowerScope' und 'ControlRoom' bildet die Software zudem alle relevanten USV-Messwerte und diverse Statusinformationen ab. Systemereignisse können über die History-Ansicht grafisch im Kalenderformat dargestellt werden. Angaben zu Datum, Zeit, Temperatur sowie die Darstellung der USV-Steckdosen werden automatisch an die regionalen Einstellungen des Betriebssystems angepasst. Und schließlich kann LanSafe 6 dank seines Stealth-Modus komplett unsichtbar im Hintergrund betrieben werden.

Die Funktionsweise der Software veranschaulicht Eaton mit einem Video und einer Demo-Software namens LanSafe Explorer. LanSafe 6 ist ab sofort verfügbar und wird als Teil von Eatons Software-Suite mit allen neuen Eaton-USVs mitgeliefert. Das Update steht außerdem kostenlos auf der Eaton-Website zum Download bereit.