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Earthlink leidet unter Kundenschwund

20.10.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ähnlich wie America Online hat Earthlink, einer der größten Internet Service Provider der USA, unter Kundenabwanderung zu breitbandigen Netzzugängen zu leiden. Der Gewinn des in Atlanta, Georgia, beheimateten Anbieters ging im dritten Quartal auf 36,4 Millionen Dollar oder 27 Cent pro Aktie zurück nach 37,6 Millionen Dollar oder 24 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Quartalsumsatz sank im Jahresvergleich von 344 Millionen Dollar um 7,8 Prozent auf 317 Millionen Dollar.

193.000 Dial-up-Abonnenten kündigten im Laufe des Berichtszeitraums, 2,5 Millionen sind noch an Bord. 90.000 Neukunden konnte Earthlink dagegen für seinen Billigdienst "PeoplePC" gewinnen, den insgesamt nun 1,1 Millionen Surfer nutzen. Außerdem entschieden sich 49.000 Nutzer für einen Breitband-Zugang von Earthlink, das in diesem Segment nun 1,5 Millionen Anschlüsse betreibt.

Im laufenden Vierteljahr erwartet Earthlink 313 bis 316 Millionen Dollar Umsatz und 22 bis 29 Millionen Dollar Gewinn sowie einen Netto-Kundenzuwachs von 50.000. (tc)