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e3000-Anwender bedrängen HP

19.04.2004

Nachdem Hewlett-Packard den Verkauf der e3000-Server eingestellt hat und den Support im Jahr 2006 einstellen will, machen die Anwender der Midrange-Rechner weiter Druck. Der IT-Anbieter hat eingewilligt, eine Migration des Betriebssystems MPE und der Anwendungen auf die Server-Familie HP 9000 zumindest wieder in Betracht zu ziehen. Das ist theoretisch wegen der Ähnlichkeit der Server-Architekturen und der beidseitigen Verwendung von PA-Risc-CPUs denkbar, bereitet aber Probleme mit der Firmware und verschiedenen Komponenten.

Die Anwenderschaft fordert, bei einer Ablehnung dieser Option solle HP den MPE-Sourcecode einer Firma oder Organisation übergeben. Die soll ihn dann weiterpflegen. HP will darüber nicht vor Mitte nächsten Jahres befinden. (ls)