E-Plus wächst auf 14,1 Millionen Kunden

30.10.2007
E-Plus steigerte im 3. Quartal 2007 seine Kundenzahl auf 14,1 Millionen. Der Marktanteil legte auf 14 Prozent zu. Durch seine Mehrmarken-Strategie entfallen die meisten Neukunden auf das Prepaid-Segment. Während Umsatz und EBITDA zulegten, musste E-Plus beim Umsatz je Kunden einen Rückgang verzeichnen.

E-Plus blickt auf ein erfolgreiches 3. Quartal 2007 zurück. Der Betreiber konnte sowohl bei Umsatz und Gewinn, wie auch bei den Kundenzahlen zulegen, vor allem im Prepaid-Segment verzeichnete der drittgrößte deutsche Netzbetreiber ein beachtliches Wachstum. Rückläufig war einzig der Umsatz je Kunde (ARPU) - bedingt durch sinkende Minutenpreise und Terminierungsentgelte.

Verglichen zum Vorjahreszeitraum stiegen die Einnahmen in den Monaten von Juli bis September 2007 leicht um 1,2 Prozent auf 769 Millionen Euro, der Anteil aus Mobilfunk-Dienstleistungen betrug rund 735 Millionen Euro. Verglichen dazu konnte der EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) deutlich auf 289 Millionen Euro gesteigert werden, ein Zuwachs um 17 Prozent gegenüber Q3 2006. Die EBITDA-Marge kletterte um 5 Prozentpunkte auf 37,6.

In den vergangenen drei Monaten legte die Gesamtkundenzahl auf 14,112 Millionen zu, das waren 16 Prozent mehr, als im Zeitraum des Vorjahres. Der Marktanteil stieg um 0,8 auf 14 Prozent. Der Zuwachs erfolgte über die Strategie der Eigen- und Kooperationsmarken: diese machen mit 6,7 Millionen Teilnehmern (plus 87 Prozent) inszwischen 48 Prozent der Kundenbasis des Unternehmens aus. Aus dieser Entwicklung resultiert auch die Kundenverteilung. Während das Postpaid-Segment um 4 Prozent auf 6,1 Millionen Kunden zulegte, verzeichnete E-Plus bei den Prepaid-Kunden einen Anstieg um 27 Prozent auf 7,95 Millionen.

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