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E.piphany entlässt 15 Prozent der Mitarbeiter

14.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der CRM-Spezialist E.piphany hat rund 100 Mitarbeiter oder 15 Prozent seiner 660-köpfigen Belegschaft entlassen. Die Stellenstreichungen wurden hauptsächlich in den Bereichen Verkauf und Management vorgenommen, während die Abteilungen Kundenbetreuung und Produktentwicklung zum größten Teil verschont blieben. Das Unternehmen aus San Mateo hofft, mit diesem Schritt seine Betriebskosten zu senken und wie geplant bis Jahresende profitabel zu werden.

Die Chancen stehen nicht schlecht: E.piphany gelang es im ersten Quartal 2002, seinen Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr von 24,7 Millionen auf 13,5 Millionen Dollar zu senken, obwohl die Einnahmen von 39,3 Millionen auf 22,1 Millionen Dollar zurückgegangen waren. Der CRM-Anbieter verfügt nach eigenen Angaben noch über liquide Mittel in Höhe von rund 310 Millionen Dollar, um die Zeit bis zum Turn-around zu überstehen. (mb)