Deutsche Bahn

E-Mail bei Zugverspätung

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Registrierte Fernzugreisende werden aktiv informiert, wenn ihr Zug mehr als zehn Minuten später kommt. Zudem können Online-Tickets jetzt mit PayPal bezahlt werden.
Foto: Deutsche Bahn/Claus Weber

Eine IT-gestützte Serviceoffensive unternimmt derzeit offenbar die Deutsche Bahn (DB). Sie hat ein Pilotprojekt gestartet, in dessen Rahmen sie die aktive Fahrgast-Information bei Störungen testet. Wer sein Ticket auf www.bahn.de gekauft und sich über die Funktion "Aktuelle Informationen" für den Service angemeldet hat, muss nicht länger rätseln, wann sein Zug denn nun endlich kommt. Bei einer mehr als zehnmütigen Verspätung erhält er per E-Mail automatisch einen Link auf eine Site mit der individuellen Verbindung und den jeweiligen Störungshinweisen.

Wie die DB verspricht, bekommt der Kunde im Bedarfsfall auch Verbindungsalternativen angezeigt. Dieser Service wird allerdings nur angeboten, wenn die Reiseverbindung mindestens einen Fernverkehrszug enthält.

PayPal - auf Wunsch der Kunden

Darüber hinaus hat die Bahn ankündigt, dass sie die Zahlungsmöglichkeiten beim Online-Kauf von Fahrkarten erweitert. Das Entgelt kann neuerdings auch mit PayPal entrichtet werden.

"Damit gehen wir auf einen weiteren zentralen Kundenwunsch ein", sagt Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn: "Unsere Kunden haben nun neben dem Lastschriftverfahren und der Zahlung per Kreditkarte eine weitere komfortable Zahlungsalternative."