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E-Government-Strategie spart 200.000 Euro

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Mit dem Berater Accenture hat Erlangen nach zehn Jahren seine E-Government-Strategie untersucht. 100 Services laufen, die Stadt spart jährlich sechsstellige Summen.

Nach eigenen Angaben war die Stadt Erlangen eine der ersten Kommunen in Deutschland, die ihre E-Government-Strategie in einem eigenen "E-Government-Center" gebündelt hat. Ziel sei es gewesen, den Bürgern möglichst viele Dienstleistungen in einem umfassenden Internet-Angebot online zugänglich zu machen. Sie sollen so viele Informationen, Formulare und interaktive Angebote per Internet wie möglich erhalten, um sich so den Weg ins Rathaus zu sparen.

Andreas Goetz, Oberbürgermeister Siegfried Balleis, Bernd Gerbaulet, Gerhard Matuschke (v.l.).
Andreas Goetz, Oberbürgermeister Siegfried Balleis, Bernd Gerbaulet, Gerhard Matuschke (v.l.).
Foto: Stadt Erlangen

Erlangens Oberbürgermeister Siegfried Balleis und Bernd Gerbaulet, bei Accenture für E-Government verantwortlich, präsentierten vor kurzem im Rathaus der Stadt die neue Studie "10 Jahre E-Government-Strategie Erlangen – Chefsache Bürgerservice" (PDF).

Vor zehn Jahren wagte die Stadt mit ihren mehr als 10.000 Einwohnern nämlich die Vergabe eines Auftrags an das Beratungsunternehmen Accenture, um gemeinsam eine E-Government-Strategie zu entwickeln. Das war ein Schritt, der, so die Verantwortlichen in der Rückschau, von vielen Kommunen damals kritisch begleitet wurde.

Zehn Jahre später haben die Zuständigen von heute in einer Dokumentation ausführlich analysiert, was aus der E-Government-Strategie von damals geworden ist, und ob sich ihr Schritt für Stadt und Bürger gelohnt hat.