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Semic.eu

E-Government soll EU-weit verständlich werden

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Europäische Kommission hat gestern einen neuen E-Government-Dienst gestartet, der die Voraussetzungen für einen verlustfreien einheitlichen Datenaustausch schaffen und die elektronische Zusammenarbeit über Länder- und Sprachgrenzen hinweg fördern soll.

Das "Semantic Interoperability Centre Europe", kurz Semic.eu, ist im Wesentlichen in deutscher Hand: Betreut wird es von der Berliner Init AG, dem Fraunhofer ISST, der Gefeg GmbH sowie France Telecom. Realisiert wurde es im Rahmen des Programms IDABC (Interoperable Delivery of European eGovernment Services to Public Administrations, Businesses and Citizens).

Semic.eu ermöglicht Nutzern den Austausch von Lösungsoptionen für länderübergreifendes E-Government. Es will sicherstellen, dass Bedeutungen von untereinander ausgetauschten Informationen von allen Beteiligten gleichermaßen verstanden und ohne Sinnverlust kommuniziert werden. Darüber hinaus bietet es seinen Anwendern Hilfestellung und Beratung bei der Entwicklung und Förderung ihrer Lösungen sowie weiterführende Coachings, fachlichen Support und den Aufbau von Netzwerken und Communities für Projekte in der elektronischen Verwaltung.