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E-Commerce-Entwicklung kommt wieder in Mode

25.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Zumindest in puncto B2B-Transaktionen kommt die Entwicklung von E-Commerce-Anwendungen langsam wieder in Mode. Darauf lassen zumindest Ergebnisse der aktuellen Runde von Evans Datas Befragung amerikanischer Softwareentwickler schließen. 43 Prozent der Unternehmensprogrammierer konzentrieren sich derzeit auf B2B-E-Commerce im Vergleich zu 39 Prozent ein Jahr zuvor. Das Thema ist damit inzwischen wieder populärer als beispielsweise Workflow-Management oder Security. Evans befragte Ende Oktober und Anfang November 410 Developer in Unternehmen mit mehr als 2000 Angestellten.

In den vergangenen Jahren hatte E-Commerce im Bereich Entwicklung an Bedeutung verloren, nachdem die "Dotcom-Blase" geplatzt war und Firmen ihre IT-Ausgaben in den Jahren 2001 und 2002 erheblich reduziert hatten. Evans-Analyst Joe McKendrick erklärte, dass der Aufschwung zwar vornehmlich innerhalb der Wertschöpfungskette stattfinde ("Industrial E-Commerce"), gleichwohl auch im Handel ein Aufwärtstrend zu verzeichnen sei.

Weiter im Aufwind ist der Evans-Umfrage zufolge auch Linux. Der Anteil von Unternehmen, die das Open-Source-Betriebssystem einsetzen, stieg im Jahresvergleich von 60 auf mittlerweile 67 Prozent; in einem Jahr sollen 75 Prozent erreicht sein. Linux ist nach Angaben von Kendrick mittlerweile auch das führende Mainframe-Betriebssystem. (tc)