Web

TinyMCE und CKEditor

Duden-Rechtschreibkorrektur für Web-Editoren

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Technologiesparte des Dudenverlags bietet jetzt eine Softwarelösung an, mit der auch Texte in Webanwendungen auf die geltenden Rechtschreib- und Grammatikregeln geprüft und korrigiert werden können.
TinyMCE steckt als Editor in vielen populären CMS- und sonstigen webbasierenden Anwendungen.
TinyMCE steckt als Editor in vielen populären CMS- und sonstigen webbasierenden Anwendungen.

Gängigstes Mittel für die Publikation von Inhalten im Internet ist der Einsatz eines Content-Management-Systems (CMS) mit einem integrierten Web-Editor wie zum Beispiel "TinyMCE" oder "CKEditor". Die Einsatzgebiete dieser in JavaScript realisierten Editoren sind dabei keineswegs auf Homepages und Websites beschränkt, sondern erstrecken sich auch auf so unterschiedliche webbasierende Softwareanwendungen wie Intranets, Firmen-Wikis oder E-Learning-Plattformen.

Für das Zusammenspiel von Content-Management-Systemen und Web-Editoren hat der Dudenverlag jetzt eine eigene Korrekturlösung entwickelt, welche die Texte auf Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Abkürzungen, Schreibvarianten und Schreibstil prüft und - wo notwendig - korrigiert. So wird dem textlichen Wildwuchs Einhalt geboten und das eigene Image wird geschont.

Diese nicht ganz billige Lösung von Duden - der Verlag spricht von "vier- bis fünfstelligen Beträgen" - ermöglicht es mittleren und größeren Unternehmen, ihre Web-Editoren TinyMCE und CKEditor mit sogenannten Korrektor-Plug-ins auszustatten, die mit einem eigenen Server kommunizieren, auf dem die Korrekturen in Echtzeit durchgeführt und an den Editor zurückgesendet werden.