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Bewertung über $5 Mrd.?

Dropbox will sich frisches Geld holen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Betreiber der beliebten Cloud-Datenablage Dropbox stehen offenbar vor dem Abschluss einer üppigen neuen Finanzierungsrunde.

Einem Bericht von "TechCrunch" zufolge, der sich auf mehrere Insider beruft, trifft sich Dropbox derzeit mit verschiedenen Investment-Banken, um die neue Finanzierungsrunde einzustielen. Es soll um 200 bis 300 Millionen Dollar gehen. Je nachdem wie hoch der dafür verkaufte Anteil ausfällt, könnte das die Company mit fünf bis zehn Milliarden Dollar bewerten. In seinen bisherigen Finanzierungsrunden hatte Dropbox lediglich 7,2 Millionen Dollar eingesammelt.

Dropbox stellt Nutzern kostenlos ein virtuelles Laufwerk in der Cloud zur Verfügung, auf dem man Daten ablegen und öffentlich oder gezielt mit anderen Nutzern teilen kann. Der Dienst ist unter anderem deswegen populär, weil er sich unter Windows und Mac OS X transparent ins Betriebssystem integriert und auch für viele mobile Endgeräte verfügbar ist. Allerdings stand Dropbox in letzter Zeit auch immer wieder nach Sicherheitspannen in der Kritik.