DroboShare für Sharing im LAN

Drobo vernetzt sich

17.01.2008
Data Robotics hat für seinen "Speicher-Roboter" "Drobo" ein Zusatzgerät herausgebracht, das ein Sharing von Daten im lokalen Netz gestattet.

Den Drobo hat Geoff Barrall entwickelt, Gründer des NAS-Spezialisten (Network Attached Storage) BlueArc. Anders als BlueArcs Highend-Speicher zielt das Data-Robotics-Gerät aber auf den Markt für Speicher in Privathaushalten und kleinen Büros, den auch EMC und Intel gerade betreten haben und rasch entwickeln wollen.

Trotz des Namens steckt im Drobo aber keinerlei Roboter als solcher. Der Hersteller beschreibt das Gerät als selbstreparierenden, selbstverwaltenden direkt angeschlossenen Massenspeicher. Dank seiner Virtualisierungssoftware lässt sich Drobo bei Bedarf mit SATA-Festplatten beliebiger Hersteller erweitern. Da er keine konventionelle RAID-Datenschutztechnik verwendet, steht die hinzugefügte Kapazität umgehend zur Verfügung, sobald die neue Platte eingehängt ist.

Das DroboShare passt direkt unter den Drobo und braucht kaum Platz.
Das DroboShare passt direkt unter den Drobo und braucht kaum Platz.

Mit dem knapp 200 Dollar teuren "DroboShare" lässt sich der Drobo jetzt in ein NAS mit Ethernet-Anschluss verwandeln. Ein Drobo mit vier Laufwerkseinschüben (wie beim ReadyNAS von Netgear) kostet 500 Dollar. Rechnet man noch vier SATA-Platten à 367 Dollar dazu, erhält man für weniger als 2000 Dollar ein voll ausgebautes Komplettsystem.

Intel hatte auf der Consumer Electronics Show (CES) früher in diesem Monat sein "Entry Storage System" vorgestellt. Es soll vor allem der Speicherung privater Musik, Fotos und Videos dienen und wird von EMCs Consumer- und SoHo-Software "LifeLine" angetrieben. Auch diese Box wird nach Angaben von EMC mit 4 Terabyte Plattenplatz weniger als 2000 Dollar kosten. (tc)