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Driveway gibt auf

22.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Wieder eine B2C-Dotcom (Business-to-Consumer), deren Geschäftsmodell offenbar nicht trägt: Driveway mit Sitz in San Franzisko stellt seinen Service für Privatkunden zum 5. März ein und hat 47 Mitarbeiter oder rund drei Viertel seiner Belegschaft entlassen. Die Company hatte kostenlosen und werbefinanzierten Speicherplatz auf ihren Servern offeriert. Sie will sich nun als Technikdienstleister für Unternehmen neu aufstellen und ihre "Driveway Storage Platform" weiterentwickeln.

Bisherigen Kunden empfiehlt das Unternehmen einen Wechsel zum Noch-Konkurrenten Freedrive. Dieser bedient zurzeit rund zwölf Millionen registrierte Nutzer mit 50 MB Web-Speicherplatz und Zusatzservices wie CD-Brennen oder Online-Fotoalben.