Riverbed-Umfrage

Drei Viertel der deutschen CIOs geben dieses Jahr mehr für IT aus

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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75 Prozent der deutschen CIOs planen 2013 eine Erhöhung ihrer IT-Investitionen, in der Region EMEA (Europa, Nahost und Afrika) sind es 71 Prozent.

Das ergab eine Umfrage von Vanson Bourne im Auftrag des Application-Performance-Unternehmens Riverbed zu den Prioritäten bei den IT-Ausgaben. Das unabhängige Marktforschungsunternehmen befragte dafür einer Mitteilung zufolge insgesamt 400 CIOs in Deutschland, Frankreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Polen und Großbritannien.

Die Befragten wurden gebeten, ihre fünf wichtigsten IT-Investitionen in den kommenden zwölf Monaten anzugeben. Als Top-Prioritäten kristallisierten sich dabei klar Virtualisierungs- und Konsolidierungsprogramme heraus. In Deutschland werden IT-Investitionen vor allem in den folgenden fünf Bereichen getätigt:

  • Server-Virtualisierung - 54 Prozent

  • Desktop-Virtualisierung - 46 Prozent

  • Speicher-Virtualisierung - 33 Prozent

  • Konsolidierung von Niederlassungen - 33 Prozent

  • Speicher-Konsolidierung - 32 Prozent

Zudem haben sich auch weitere Trends bei den Investitionsplänen der deutschen CIOs abgezeichnet:

  • 34 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass die Themen Effizienz und Reduzierung der allgemeinen Ausgaben die wichtigsten Treiber für ihre Investitionen in den nächsten zwölf Monaten sind.

  • 33 Prozent der befragten CIOs sagten, dass sie 2013 "vorsichtig" in IT investieren wollen, um ihre Organisation auf die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts vorzubereiten.

  • 20 Prozent gehen davon aus, dass die Ausgaben auf dem gleichen Niveau wie in den letzten drei bis fünf Jahren bleiben werden.

  • Nur fünf Prozent der gesamten Stichprobe gaben an, ihr IT-Budget zu reduzieren und in den nächsten zwölf Monaten weniger ausgeben zu wollen.