Kleine Helfer

Dozeo macht Online-Meetings unkompliziert

11.05.2013 | von 
Diego Wyllie
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
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Das Stuttgarter Startup Dozeo bietet einen Online-Meeting-Dienst, der ohne Software-Installation im Browser funktioniert.
Webconferencing mit dozeo.
Webconferencing mit dozeo.
Foto: Diego Wyllie

Nach der Registrierung erhalten Anwender ein eigenes Internet-Portal, auf dem sie ihre Meetings zentral anlegen, verwalten und starten können. Wie der Anbieter verspricht, werden diese Treffen in hoher Audio- und Videoqualität unterstützt - selbst bei vielen Teilnehmern.

Neben den zentralen Webconferencing-Tools bietet Dozeo eine Reihe weiterer Features, die Besprechungen räumlich verteilter Teams produktiver machen sollen. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit, Dokumente, Bilder und Grafiken bequem zu präsentieren. Der Anwender kann Textpassagen markieren, Teilbereiche verschieben und aufzoomen. Ein weiteres praktisches Feature ist Screensharing: Wahlweise lässt sich dabei der ganze Bildschirm oder nur ein Teil davon zeigen.

Dozeo steht in verschiedenen Abo-Plänen zur Verfügung, die den Anforderungen von Selbständigen sowie kleinen und mittelständischen Firmen entsprechen. Mit der kostenfreien Einstiegsversion erhalten Ein-Mann-Firmen einen virtuellen Konferenzraum mit Unterstützung für bis zu fünf Teilnehmer. Wer mit einem größeren Team kommunizieren will, muss ab 29 Euro monatlich auf den Tisch legen. Dabei gibt es keine Host-Begrenzung.

CW-Fazit: In einem von Hightech-Riesen wie Google, Microsoft, Cisco und Citrix dominierten Markt wird es Dozeo sicher nicht leicht haben. Dennoch: Das Tool macht einen recht guten Eindruck und hält sein Versprechen, sich unkompliziert handhaben zu lassen. (ph)

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