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Doubleclick gibt klein bei

03.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Internet-Vermarkter Doubleclick (liefert auch die Anzeigen auf www.computerwoche.de) beugt sich dem Druck der Verbraucher. Jüngst verkündete Pläne, online und offline gesammelte Kundendaten miteinander zu verknüpfen, werden auf Eis gelegt, und zwar mindestens so lange, bis sich Regierung und Industrie auf Standards zum Schutz der Privatsphäre beim elektronischen Handel geeinigt haben. "Ich habe einen klaren Fehler gemacht. Wir versichern hiermit, dass wir keine personenbezogenen Daten mit anonymen Messungen von Surfverhalten verknüpfen werden, solange nicht eindeutige Privacy-Standards vorliegen", entschuldigt sich Doubleclick-Chef Kevin O´Connor in einer Erklärung. Doubleclick war im letzten Sommer ins Visier von Verbraucherschützern und US-Behörden geraten, nachdem das

Unternehmen die Direkt-Marketing-Company Abacus Direct übernommen hatte (CW Infonet berichtete).