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Dotcom-Sterben: Mambo.com und andere Pleiten

10.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Online-Dienst zur Planung und Verwaltung von Partys und Events per Internet, Mambo.com, wird zum 20. November dieses Jahres seine Pforten schliessen. Auch für das Konkurrenzunternehmen Evite.com scheint sich das Business mit den Online-Einladungen nicht auszuzahlen. Die Firma hat rund 60 Prozent ihrer Belegschaft entlassen. Derzeit bemüht sich Evite um den Verkauf seiner Geschäfte.

Finanzielle Sorgen plagen auch das Online-Radio BroadcastAmerica.com. Das Unternehmen ist derzeit nicht in der Lage, den 95 Angestellten ihre Gehälter auszuzahlen. Die Firma versucht nun dem Konkurs durch einen möglichen Merger mit der Radio-Gesellschaft SurferNetworks.com abzuwenden. Schwierigkeiten hat auch Icanbuy.com. Der Service, der Kindern und Jugendlichen das Online-Shopping im Rahmen eines von den Eltern festgelegten Budgets ermöglichte, hat seine Website geschlossen. "Unser Plan ist jetzt, einen Konkurs zu vermeiden", so Firmengründer Paul Herman.