Doppelkern-Notebooks: Viel Power für viel Geld

Kriemhilde Klippstätter ist freie Autorin und Coach (SE) in München.
Hersteller wollen den professionellen Anwender für neue Rechnergeneration gewinnen.

Chipmogul Intel stellte zu Beginn dieses Monats den doppelkernigen Prozes- sor "Centrino Duo" für Mobilrechner vor, der den Notebooks mehr Leistung bei geringerer Stromaufnahme bescheren soll. Zusätzlich wur- den die passenden Chipsätze "945GM Express" und "945PM Express" präsentiert, die jeweils einen auf 667 Megahertz getakteten Frontside-Bus und DDR-2-Hauptspeicher mit 667 Megahertz unterstützen.

Typischer Vertreter der Doppelkern-Notebooks. Das V6J-8001P von Asus ist mit 1,83 GHz getaktet, mit 1024 MB Hauptspeicher ausgestattet und kostet 2500 Euro.
Typischer Vertreter der Doppelkern-Notebooks. Das V6J-8001P von Asus ist mit 1,83 GHz getaktet, mit 1024 MB Hauptspeicher ausgestattet und kostet 2500 Euro.

Der GM-Chipsatz enthält zusätzlich Funktionen für Grafik, TV und eine hohe Display-Auflösung. Dank der Centrino-Duo-Plattform rechnet Fujitsu-Siemens beispielsweise für das neue "Lifebook" mit einem Leistungszuwachs von 20 Prozent gegenüber dem Vorgänger. IBM beziffert die Stromersparnis für vergleichbare "Thinkpad"-Modelle mit und ohne Doppelkern-CPU auf 37 Prozent.

Intel präsentierte den unter dem Codenamen Yonah entwickelten Prozessor zusammen mit der hauseigenen "Viiv"-Plattform. Sie soll insbesondere die Medienwiedergabe auf dem Notebook vereinfachen. Diese Funktion richtet sich vor allem an den privaten Nutzer. Deshalb bringt beispielsweise Hewlett-Packard mit "Pavilion Media Center TV PC m7395" zuerst ein Consumer-Notebook mit dem neuen Intel-Chip auf den Markt. Erst Ende März sollen mit "Pavilion dv5000" und "dv8000" die Tragbaren mit Centrino Duo für das Business verfügbar sein. Toshiba stellte mit "Satellite A100-153" und "A100-169" ebenfalls zunächst zwei Notebooks für Privatanwender vor.