Gadget des Tages

Doorbot - Türspion 2.0

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Der elektronische Türspion Doorbot konnte sich auf der Crowdfunding-Plattform Christie Street erfolgreich behaupten. Ab Juli 2013 soll das Gadget verfügbar sein.

Ein Begriff, der heute in allen Lebensbereichen anzutreffen ist, lautet Sicherheit. Ob im Straßenverkehr, Internet oder der Küche, Sicherheit wird überall angemahnt. Vor allem in den eigenen vier Wänden spielt das Thema eine besondere Rolle. Folgerichtig gibt es zahlreiche Überwachungssysteme, die uns geladene oder ungeladene Gäste ankündigen. Der Doorbot ist ein solches Gerät, welches eine Türklingel mit Kamera vereint (siehe Video).

Das Gadget wird allerdings mit einem Smartphone gesteuert. Nützlich ist das, wenn ungebetene Gäste vor der Tür stehen und man nicht extra hinrennen möchte. Betätigt ein Besucher den Doorbot, verbindet er sich über das Heim-WLAN mit dem Smartphone. Er unterstützt nach Angaben des Entwicklerteams Edison Junior die Betriebssysteme iOS, Android und Windows 8. Um das Gerät zu verwenden, benötigt man allerdings eine zusätzliche App auf dem Mobilgerät.

Mit Hilfe der App kann man etwa mit der Person reden, die gerade vor der Tür steht. Zudem sind laut Edison Junior auch bei Dunkelheit brauchbare Videos möglich, da das Gadget eine Infrarotkamera verwendet. Der Doorbot selbst wird mit vier AA-Batterien betrieben, die bei normalem Gebrauch bis zu einem Jahr halten sollen.

Wer sich für das Gerät interessiert, kann bei Christie Street weitere Informationen nachlesen. Dort lässt sich der Doorbot auch für 189 Dollar (rund 139 Euro) bestellen. Ursprünglich benötigte Edison Junior 250.000 Dollar (rund 183.000 Euro), um in Produktion zu gehen. Am Ende kamen 302.000 Dollar (rund 221.000 Euro) zusammen.

Die Entwickler bieten den elektronischen Türspion zusätzlich in Kombination mit Lockitron an. Der WLAN-Türöffner verwendet laut Hersteller Apigy die gleichen Sicherheitsprotokolle, die auch beim Online-Banking eingesetzt werden. Einzeln kostet er 179 Dollar (rund 131 Euro). Das Paket aus Lockitron und Doorbot wird bei Christie Street für 339 Dollar (rund 248 Euro) angeboten.