Oracle Senior IT

Computer-Aided Warehouse Engineering

Dokumentationschaos ade?

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Unternehmensdaten und die daraus ableitbaren Informationen sind ein wertvolles Kapital. Doch in der Praxis mangelt es an Methoden und Werkzeugen, welche die Komplexität bestehender Business-Intelligence-Systeme beherrschbar machen und die Erstellung neuer Datenbanklösungen unterstützen. An der TU Chemnitz wird nun eine Softwarelösung für die modellgetriebene, automatisierte Dokumentation von Business-Intelligence-Lösungen entwickelt.
An der TU Chemnitz wird eine Softwarelösung für die modellgetriebene, automatisierte Dokumentation von Business-Intelligence–Lösungen entwickelt.
An der TU Chemnitz wird eine Softwarelösung für die modellgetriebene, automatisierte Dokumentation von Business-Intelligence–Lösungen entwickelt.
Foto: TU Chemnitz - Stefanie Richter

Immer mehr Unternehmen spüren, wie rasant sich die von ihnen zu beherrschenden Datenmengen vergrößern. Gleichzeitig wächst der Anspruch der Anwender bezüglich der Leistungsfähigkeit und der Flexibilität der eingesetzten Systeme. Das betrifft längst nicht mehr nur Banken, Finanzdienstleister oder Großkonzerne - also die klassischen Anwender von Business-Intelligence-Lösungen, die die Datenmengen sinnvoll zusammenfassen und in geeigneter Form bei Entscheidungsprozessen bereitstellen müssen.

Aktuell kommen immer mehr mittelständische Unternehmen hinzu, die ihre Daten und die daraus ableitbaren Informationen als Kapital erkennen und diese entsprechend nutzen möchten. Dem entgegen mangelt es in der Praxis vielmals an ganzheitlichen Methoden und Softwarewerkzeugen, die die Komplexität bestehender Business-Intelligence-Systeme beherrschbar machen und die Migration bestehender Systeme sowie die Erstellung neuer Datenbanklösungen unterstützen. Hierzu zählt auch eine vollständige und aktuelle Dokumentation.

Hier setzt eine Nachwuchsforschergruppe an der TU Chemnitz an. In dem durch den Freistaat Sachsen und den Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt Computer-Aided Data Warehouse Engineering (kurz: CAWE) wird unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Gluchowski eine umfassende Methodik für die Erstellung und das Management großer Data-Warehouse-Systeme entwickelt.

Inhalt dieses Artikels