Preisabsprachen

DOJ klagt gegen Apple und E-Book-Verlage

11.04.2012
Das US-Justizministerium (DOJ) hat Zivilklage gegen Apple und eine Reihe großer E-Book-Verlage wegen verbotener Preisabsprachen eingereicht.
Apples "iBooks" auf dem iPad-Tablet
Apples "iBooks" auf dem iPad-Tablet
Foto: Apple PR

Apple soll sich demnach im Jahr 2010 mit den Verlagen zusammengetan haben, um den Preis elektronischer Bücher zum Schaden der US-Verbraucher hochzutreiben, berichtet unter anderem das "Media-Decoder"-Blog der "New York Times". Mehrere Publisher hätten dabei in einen vorgeschlagenen Vergleich eingewilligt, heißt es weiter unter Berufung auf Insider.

Der Klageschrift zufolge wurden die Preise von dem vermuteten Kartell so hoch gehalten, "dass E-Book-Nutzer zweistellige Millionen-Dollarbeträge mehr für E-Books zahlen mussten als das sonst der Fall gewesen wäre". Weitere Details will US-Justizminister Eric Holder im Laufe des Tages in einer Pressekonferenz verkünden.

Der Klage waren monatelange Untersuchungen gegen Apple und fünf der größten US-Buchverlage vorausgegangen.