Dokumenten Management

DMS-Hersteller machten 2008 gute Geschäfte

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Die meisten Anbieter erwarten auch im ersten Halbjahr 2009 starke Umsätze. Doch die Wirtschaftskrise könnte manche bald hart treffen.

Eine aufgeräumte Stimmung in der Branche für Dokumenten- und Enterprise-Content-Management vermittelt die diesjährige Herstellerbefragung "Market Snapshot" des Beratungshauses Pentadoc, an der sich 63 Anbieter beteiligten.

Hatten sich bereits in der Vorjahresumfrage 75 Prozent der Befragten Umsatzsteigerungen für 2008 ausgerechnet, meldeten jetzt sogar 80 Prozent der Hersteller dies auch tatsächlich geschafft zu haben. 16 Prozent der Befragten lägen mit ihren Ergebnissen sogar erheblich über den eigenen Prognosen. Diese Entwicklung spiegelt auch die Personalentwicklung wider: 79 Prozent der Hersteller stellten 2008 mehr Personal ein als im Vorjahr. Allerdings beklagen sie zugleich den wachsenden Fachkräftemangel in der Branche.

Als wichtigste Markttreiber der vergangenen zwölf Monate sehen die Anbieter die Nachfrage nach Software für Web-Content-Management, E-Mail-Management und nach unternehmensweiten Informationsplattformen für die Dokumentenverwaltung. Klassische Dokumenten-Management-Themen wie die Archivierung seien hingegen eher hinter den Erwartungen vieler Hersteller zurückgeblieben (siehe auch den Trendbericht zum deutschen ECM-Markt).