Blade-Technik spart Energiekosten

DLR rechnet mit Linux und Blade-Servern

09.03.2010 | von Wolfgang Cabolet
Mit einem modernisierten Cluster aus Blade-Servern unter Linux spart das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Platz und Energie.

Wissenschaftler am Institut für Methodik der Fernerkundung (IMF) des DLR sind für die Entwicklung Linux-basierender Auswertungs- und Sensorsoftware verantwortlich. Für die Softwareentwicklung setzte dieses Team lange Zeit einen Dell-Cluster mit 16 Blade-Servern ein. Das bestehende System leistete fünf Jahre gute Dienste, hatte nun aber das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Die Administratoren sahen darin eine gute Gelegenheit, die Infrastruktur durch modernere Rechner zu ersetzen. Das DLR entschied sich für eine Lösung aus Blade-Gehäusen vom Typ Dell PowerEdge M1000e sowie 16 Blade-Servern der Baureihe PowerEdge M600 mit Intel-Xeon-Prozessoren.

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Viele der vom DLR ermittelten Messwerte wie die Ozonwerte über der Antarktis oder die Luftverschmutzung in Ballungsgebieten sind wichtig für den Schutz und die Überwachung der Umwelt. Ziel des Instituts für Methodik der Fernerkundung war es daher, Berechnungen schneller abzuwickeln. Hierfür benötigten die Wissenschaftler ein leistungsfähigeres System. Weitere Anforderungen waren der Einsatz der Server in einer Linux-basierenden Umgebung und die Möglichkeit der Nutzung von Standard-Programmiersprachen wie C++ und Fortran. Das DLR greift dabei unter anderem auf die Linux-Distribution OpenSuSE 11.0 zurück.

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