Digitalkamera Sony DSC-H9 im Test

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die DSC-H9 von Sony kommt mit einem Carl-Zeiss-Objektiv vom Typ Vario Tessar. Außerdem besitzt die Kamera ein 3-Zoll-Display. Toll: Der Makrobereich soll bereits bei 1 Zentimeter beginnen.

Testbericht

Bildqualität: Zwar konnten wir der Sony DSC-H9 einen hohen Dynamikumfang nachweisen. Ihre Auflösung ließ jedoch zum Bildrand hin sehr stark nach - im Schnitt um 30 Prozentpunkte. Insgesamt ergab das einen nur mittelmäßigen Wirkungsgrad, der sich durch Unschärfen Im Bild bemerkbar macht. Anlass zur Freude gab uns dann wieder das tolle Rauschverhalten der Kamera - erst bei ISO 1600 wurde der Messwert kritisch. Dafür wurde das Testbild bei Kunstlicht mit automatischem Weißabgleich leicht rotstichtig, so dass Sie hier besser die entsprechende Option wählen.

Ausstattung: Die Bridge-Kamera bietet 31 MB internen Speicher, der sich per Memory Stick Duo erweitern lässt. Damit Sie das optische 15fach-Zoom ohne Verwackler bis an seine Grenzen führen können, bietet die DSC-H9 einen mechanischen Bildstabilisator, bei dem das CCD die ungewollten Bewegungen ausgleicht. Manuelle Einstellmöglichkeiten gibt's für Farbsättigung, Kontrast und Scharfzeichnung. Außerdem stehen eine Gesichtserkennung und eine automatische Rotaugen-Retusche zur Verfügung.

Fazit: Im Vergleich zur kleinen Schwester DSC-H7 enttäuschte uns die DSC-H9 bei der Bildqualität. Vor allem die zu niedrige Auflösung schmälert das Fotovergnügen. Da hilft es auch nichts, dass die Kamera gut ausgestattet ist und sich super bedienen lässt.