Kamera mit Mpeg-4-Video

Digitalkamera im Test: Samsung S850

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Samsungs 8-Megapixel-Modell ist in schwarz und silberfarben erhältlich. Es ist mit einem Bildstabilisator ausgestattet, der über eine Doppelbelichtung arbeitet. Außerdem gibt's Auflösungen für die Bildformate 3:2 und 16:9.

Testbericht

Bildqualität: Die Samsung S850 hatte bei langer Brennweite leichte Probleme. So ließ die ansonsten sehr hohe Auflösung im Telebereich zum Bildrand hin etwas nach. Außerdem stellten wir fest, dass die Helligkeit von der Bildmitte zum Rand um eine ganze Blende abnahm. Ab ISO 400 fanden wir deutliches Bildrauschen.

Ausstattung: Das Samsung-Modell kommt mit Blenden- und Zeitautomatik sowie komplett manuellem Modus. Die Kamera besitzt eine Mpeg-4-Videofunktion, die mit 800 x 592 Pixeln und 20 Bildern pro Sekunde arbeitet. Sie lässt sich unterbrechen und fortsetzen, ohne eine zweite Datei anzulegen. Die Scharfzeichnung lässt sich in drei Stufen einstellen. Drei Regler für die Farbbalance (Rot, Grün und Blau) stehen ebenfalls zur Verfügung. Über den "E"-Knopf lassen sich Bildeffekte wie Rahmen oder Farbfilter aktivieren. Einen optischen Sucher gibt's nicht, dafür muss das 2,5-Zoll-Display herhalten.

Fazit: Für ihren geringen Preis bietet die Kamera eine ganze Menge: eine gute Bildqualität, diverse manuelle Einstellmöglichkeiten und ein handliches Gehäuse. Darüber hinaus ließ sie sich gut bedienen und arbeitete recht schnell.