Digitalkamera im Test: Samsung S85

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die S85 hat eine neue Filmaufnahmefunktion, die pausieren kann ohne eine neue Datei anzulegen. Was sie ausserdem kann lesen Sie hier.

Testbericht

Bildqualität: Die Auflösung der S85 verlief in allen drei Messbereichen recht gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Auch die Helligkeit erwies sich als homogen. Dafür stellten wir ab ISO 400 starkes Bildrauschen fest, das bei ISO 1600 dann im kritischen Bereich lag. Ein- wie Ausgangsdynamik war hoch, so dass die Kamera auch mit kontrastreicheren Motiven gut zurecht kommt und alle Details wiedergeben kann.

Ausstattung: Samsung spendiert der S85 einen elektronischen Bildstabilisator, die dem optischen 5fach-Zoom zu Hilfe kommt. Dieser so genannte ASR-Verwacklungsschutz (Anti Shake Reduction) funktioniert über zwei unterschiedlich belichtete Bilder, von denen das eine die Farbinfos, das andere die Schärfe liefert. Um ein scharfes, korrekt belichtetes Bild zu bekommen, werden beide Aufnahmen zusammengerechnet. Außerdem verfügt die Kamera über eine Gesichtserkennung, einen Supermakromodus ab einem Zentimeter Abstand vom Motiv, diversen Fotoeffekten und einer Diktiergerätfunktion.

Fazit: Die S85 erwies sich als gute Einsteigerkamera, die mit einer ordentlichen Bildqualität aufwarten kann. Darüber hinaus lässt sie sich sehr einfach bedienen.