Digitalkamera im Test: Olympus Mju 770 SW

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Mit ihrer silberfarbenen Zierplatte und den Nieten sieht die Kamera ganz nach "Oldschool" aus. Ihre besondere Robustheit gegen Umwelteinflüsse machen sie fit für den Einsatz in der Natur.

Testbericht

Bildqualität: Zwar ermittelten wir bei der 770 SW einen ausgezeichneten mittleren Wirkungsgrad. Allerdings ließ die Auflösung bei kurzer Brennweite zum Bildrand hin stark nach. In diesem Messbereich verlor die Kamera auch um 0,6 Blenden an Helligkeit. Ein- und Ausgangsdynamik waren beide nur mittelmäßig. Dafür zeigte das Olympus-Modell erst ab ISO 400 deutliches Bildrauschen. Bei ISO 1600 war's dann dagegen kritisch. Die Scharfzeichnung arbeitete über den ganzen Brennweitenbereich tadellos.

Ausstattung: Der Clou an der 770 SW ist sicherlich, dass sie bis zu einer Tauchtiefe von 10 Metern wasserdicht ist. Außerdem hält sie laut IPX8-Standard einen Fall aus bis zu 1,5 Metern aus und ist kälteresistent bis 10 Grad minus. Damit ist sie die perfekte Kamera für Outdoor-Aktivisten, aber auch Urlauber. Für Unterwasseraufnahmen bietet die Kamera verschiedene Motivprogramme - etwa Unterwasser Weitwinkel -, mit denen Sie die besonderen Merkmale des Geräts optimal nutzen können.

Fazit: Wie schon die Vorgängermodelle 720 SW und 725 SW überzeugt auch die 770 SW mit ihrer Resistenz gegen Wasser und Stürze. Hinzu kommt erstmals ein Kälteschutz bis 10 Grad minus. In Sachen Bildqualität müssen Sie allerdings ein paar Abstriche machen.