Digitalkamera im Test: Olympus Mju 725 SW

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Kamera eignet sich vor allem für Outdoor-Sportler, da sie laut IPX8-Standard wasserdicht bis zu einer Tauchtiefe von drei Metern und stoßfest bis maximal 1,5 Meter Fallhöhe ist.

Testbericht

Bildqualität: Die Auflösung der Kamera ließ in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin stark nach. Dennoch ergab sich daraus ein hoher Wirkungsgrad. Die Ein- und Ausgangsdynamik, sprich die Anzahl der möglichen Blenden- und Helligkeitsstufen, waren beide nur mittelmäßig. Das bedeutet, dass die Kamera leichte Probleme mit kontrastreicheren Motiven hat. Dafür war die Helligkeit über das gesamte Bild nahezu gleich hoch verteilt. Die Kamera wies bei ISO 100 am wenigsten Rauschen auf. Bei ISO 400/800 waren die Ergebnisse bereits deutlich sichtbar, bei ISO 1600 dann kritisch.

Ausstattung: Die Kamera ist wasserfest bis zu einer Tauchtiefe von drei Metern und bietet für Unterwasseraufnahmen ein eigenes Motivprogramm. Für andere Outdoor-Aktivitäten liegt eine Neopren-Tasche bei. Neben manuellen Optionen für Weißabgleich und Belichtungsmessung lässt sich unter anderem auch die Farbsättigung einstellen.

Fazit: Die Kamera ist vor allem für Sportler und Urlauber attraktiv, da sie wasser- und stoßfest ist. Die Bildqualität war bis auf den relativ geringen Dynamikumfang gut. Außerdem ließ sich das Gerät einfach bedienen.