Digitalkamera im Test: Olympus FE-300

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Mit 17 Motivprogrammen,automatischer Gesichtserkennung und einer Smile-Shot-Funktion bietet die FE-300 von Olympus interessante Neuerungen.

Testbericht

Bildqualität: Die FE-300 erzielte im Schnitt einen hohen Wirkungsgrad, aber nur eine nur mittelmäßige Ein- und Ausgangsdynamik. Das bedeutet, der Kamera stehen nur eine begrenzte Anzahl von Blenden- und Helligkeitsstufen zur Verfügung. In punkto Rauschen zeigte sich die Kandidatin von ihrer besten Seite. So wies sie lediglich bei ISO 200 ein verstärktes Bildrauschen auf, das jedoch immer noch akzeptabel war. Besonders positiv fanden wir, dass die FE-300 kaum verzeichnete - selbst im sonst kritischen Weitwinkelbereich stellten wir nur eine minimale tonnenförmige Verzeichnung fest.

Ausstattung: Um ungewollten Wacklern vorzubeugen, setzt die Kamera eine Stabilisierung über hohe ISO-Werte ein, die die Verschlusszeit verkürzen. Allerdings sind ISO 3200 und ISO 6400 nur bei 3 Megapixeln möglich. 17 Motivprogramme sowie eine automatische Gesichtserkennung mit Smile-Shot - die Kamera löst erst aus, wenn das Gesicht lächelt - erleichtern das Fotografieren. Die FE-300 ist als "All-4-You-Kit" erhältlich, welches ein Mini-Stativ, eine Halsschlaufe und ein Display-Reinigungspad enthält.

Fazit: Das super Rauschverhalten und die vernachlässigbare Verzeichnung im Weitwinkel konnten uns über den nur mittelmäßigen Dynamikumfang der FE-300 von Olympus hinwegtrösten. Hinzu kommen eine hohe Auflösung und nützliche Ausstattungspunkte.