Digitalkamera im Test: Nikon Coolpix S510

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die Nikon Coolpix S510 ist in drei Farbtönen erhältlich und bietet eine integrierte Gesichtserkennung, die bis zu 12 Gesichter in einem Motiv erkennt und darauf scharf stellt.

Testbericht

Bildqualität: Die Nikon Coolpix S510 produzierte im Schnitt einen nur mäßig hohen Wirkungsgrad. Grund dafür war, dass die Auflösung bei langer und mittlerer Brennweite zum Bildrand hin stark abfiel, was sich durch Unschärfen am Bildrand bemerkbar macht. Auch stellten wir im Weitwinkelbereich eine extreme tonnenförmige Verzeichnung und einen Helligkeitsabfall um 1,2 Blenden fest, was zuviel ist. Ab ISO 800 war das Bildrauschen deutlich sichtbar, bei ISO 1600 und 3200 dann kritisch. Die Eingangsdynamik war hoch, die Ausgangsdynamik sogar sehr hoch, so dass die Kamera auch besonders kontrastreiche Motive hinsichtlich der Helligkeitsabstufungen detailgenau wiedergeben kann.

Ausstattung: Nikon spendiert der S510 einen optischen Bildstabilisator, der über eine bewegliche Linsengruppe arbeitet. Der Verwacklungsschutz lässt sich auch bei Videoaufnahmen einsetzen. Zusätzlich steht auch noch die Stabilisierung über High-ISO zur Auswahl. Interessant: Die Nikon-Kamera ist mit etwa 52 MB internem Speicher ausgestattet. Dieser ist über den SD-Slot noch erweiterbar.

Fazit: Die Coolpix S510 arbeitet besonders flott - sowohl beim Auslösen als auch zwischen den Aufnahmen. Dafür zeigte ihre Bildqualität einige Mängel: Vor allem für die ungleichmäßige Auflösung gab's Punktabzug.