Digitalkamera im Test: Kodak ZD710

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Die ZD710 bietet eine Brennweite von 38 bis 380 Millimeter, lässt damit eine bis zu 10fache Vergrößerung des Motivs zu.Ausserdem ist ein Schneider-Kreuznach-Objektiv vom Typ Variogon verbaut.

Testbericht

Bildqualität: Bei kurzer Brennweite verlief die Auflösung sehr homogen von der Bildmitte zum Rand. Bei mittlerer Brennweite verlor die Kodak-Kamera ab der Hälfte nahezu 20 Prozentpunkte, wohingegen die Auflösung im Telebereich zwar wieder etwas gleichmäßiger, jedoch sehr viel geringer als in den beiden anderen Messbereichen war. Außerdem ließ bei langer Brennweite die Helligkeit um 0,7 Blenden nach. Wenig Bildrauschen fanden wir lediglich bei ISO 80. Ab ISO 800 waren die Bildfehler deutlich. Dafür konnten wir der Kamera eine hohe Eingangs- und sogar eine sehr hohe Ausgangsdynamik bescheinigen. Das bedeutet, dass die Kamera auch Motive mit hohem Kontrast und vielen Details realistisch aufnehmen kann.

Ausstattung: Wer gerne mit Motivprogrammen arbeitet, dem stehen 16 Optionen zur Auswahl. Wer's lieber manuell mag, kann die Blenden- und Zeitvorwahl einsetzen. Das Display der Kodak ZD710 ist mit 2 Zoll recht klein bemessen. Der interne Speicher ist 21 MB groß und lässt sich über einen SDHC-fähigen Slot erweitern.

Fazit: Kodak spendiert der ZD710 zwar ein optisches 10fach-Zoom, lässt jedoch nur einen digitalen Bildstabilisator gegen ungewollte Wackler kämpfen. Die Bildqualität war okay, hatte aber den einen oder anderen Mangel.