Digitalkamera im Test: Kodak C875

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Halbautomatiken, Panoramamodus und Rotaugen-Retusche - die Kodak-Kamera bietet einige Schmankerl bei der Ausstattung. Hinzu kommen die kurze Auslöseverzögerung und die einfache Bedienung.

Testbericht

Bildqualität: Die Kamera produzierte das geringste Bildrauschen bei ISO 200. Doch selbst bei ISO 800 war das Ergebnis noch gut, so dass Sie die hohe Empfindlichkeit ohne spätere Reue einsetzen können. Die Auflösung war hoch, ließ jedoch zum Bildrand hin etwas nach. Auch verlor die C875 von der Bildmitte nach außen um 0,7 Blenden an Helligkeit. Ein- und Ausgangsdynamik waren dagegen wieder gut respektive ausgezeichnet. Die Kandidatin kann also auch anspruchsvollere Motive detailgetreu wiedergeben.

Ausstattung: Es stehen Blenden- und Zeitautomatik, ein Panoramamodus sowie eine Mpeg-4-Videofunktion zur Verfügung. Scharfzeichnung und Farbsättigung lassen sich per Hand ändern. Zahlreiche Motivprogramme helfen Anwendern, die nicht so gerne die manuellen Einstellungen nutzen.

Fazit: Die Kodak-Kamera schlug sich in unseren Bildqualitätstests bis auf den Randabfall gut. Außerdem ist sie recht kompakt und gut zu bedienen - auch wenn sie äußerlich einen eher gediegenen Eindruck macht.