Digitalkamera im Test: Fujifilm Finepix S6500fd

Verena Ottmann ist seit 16 Jahren bei PC-WELT für Hardware-Themen zuständig. Mit Ratgebern, Tests und Tipps informiert sie im Heft und auf den Online-Plattformen über Wissenswertes rund um Digitalkameras und externe Festplatten. Außerdem kümmert sich Verena Ottmann als Heftkoordinatorin um die Planung und Realisierung der AndroidWelt. Privat interessiert sie sich für alles, was man auf dem Fernseher oder der Stereoanlage ausgeben kann.
Endlich bringt Fujifilm mal wieder eine Kamera zum Anfassen! Zwar wiegt die S6500fd stolze 667 Gramm. Dank ihres gummierten Griffs liegt sie aber toll in der Hand und ist einfach zu bedienen.

Testbericht

Bildqualität: Die Helligkeit war in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin nahezu konstant hoch. Auch die Auflösung beziehungsweise der Wirkungsgrad war sehr hoch. Hinzu kommen eine hohe Ein- und Ausgangsdynamik, die dafür sorgen, dass selbst kontrastreichere Motive detailgenau eingefangen werden. In Sachen Bildrauschen schnitt die Kamera dagegen nur mittelprächtig ab. Von ISO 100 bis ISO 400 waren die Ergebnisse noch akzeptabel, bei ISO 800 und 1600 dagegen bereits kritisch.

Ausstattung: Der Namenszusatz "fd" steht für "face detection", was bedeutet, dass die Kamera einen Modus besitzt, der beim Auslösen bis zu zehn Gesichter in Motiven erkennt und darauf scharf stellt beziehungsweise die Belichtung ausrichtet. Außerdem gibt's Blenden- und Zeitautomatik, manuelle Einstellungen für Weißabgleich und Belichtungsmessung sowie die Möglichkeit, das Seitenverhältnis auf 3:2 zu ändern.

Fazit: Fujis neue Bridge-Kamera bietet einige technische Schmankerl, etwa die automatische Gesichtserkennung. Und bis auf das zum Teil deutliche Rauschen war die Bildqualität ebenfalls gut.